Tag 8 – Mallorca mit dem Rennrad 2015

Nach der gest­ri­gen Tour könn­te man den­ken, dass es nicht mög­lich ist, aus dem Bett zu kom­men. Aber der klei­ne Hun­ger sorgt dafür, dass wir zeit­nah auf­bre­chen, um in Soller unser ers­tes Früh­stück im Refu­gi zu ver­voll­stän­di­gen. Adi­os Port de Soller.

Mallorca Rennrad Tag 8
Adi­os Port de Soller

Das ist unser letz­ter Tag auf den Rädern. Die heu­ti­ge Stre­cke ist die direk­te Ver­bin­dung von Soller nach Pal­ma de Mal­lor­ca. Heu­te kön­nen wir uns etwas Zeit las­sen. Die Bikes müs­sen wir vor 17 Uhr abge­ben. Das ist zu schaf­fen.

Mallorca Rennrad Tag 8
Kaf­fe @ Soller

In Soller kau­fen wir ein, früh­stü­cken ein zwei­tes Mal und trin­ken auf dem Markt­platz noch einen Kaf­fee. Letzt­end­lich machen wir uns auf den Weg, wel­cher in der ers­ten Pha­se mit einer mode­ra­ten Stei­gung ein­ge­lei­tet wird. Sofort macht sich der gest­ri­ge Tag bemerk­bar. Nur wider­wil­lig sprin­gen die Kraft­wer­ke in den Bei­nen an und sie benö­ti­gen drei Mal so lan­ge, um auf Betriebs­tem­pe­ra­tur zu kom­men. Lang­sam erklim­men wir den Berg, aber das Tem­po ist heu­te völ­lig egal. Wir genie­ßen die Land­schaft und erfreu­en uns an den Renn­rad­fah­rer­hor­den, die uns ent­ge­gen­kom­men.

Mallorca Rennrad Tag 8
Ab hier geht’s nur noch berg­ab

Nach unzäh­li­gen Kur­ven errei­chen wir den heu­ti­gen Höhe­punkt und ab da geht es nur noch berg­ab und nur gera­de­aus. Völ­lig umspan­nend, jedoch genau rich­tig. Auf der Ma-11 hal­ten wir ein gutes Tem­po und pas­sie­ren Pal­ma rela­tiv zeit­nah. Auf­grund des­sen haben wir genü­gend Zeit­re­ser­ven, um noch eini­ge Stun­den am Strand zu ver­brin­gen, bevor wir end­gül­tig nach Pla­ja de Pal­ma fah­ren, die Bikes abge­ben und mit dem Bus zurück nach Pal­ma de Mal­lor­ca gefah­ren wer­den, wo wir unser bereits bekann­tes Hos­tal bezie­hen und anschlie­ßend das klei­ne aber fei­ne Restau­rant auf­su­chen, in dem wir uns zum krö­ne­nen­den Abschluss die Bäu­che voll­schla­gen.

Mallorca Rennrad Tag 8

Die Tour ist vor­bei. Der Rück­flug am nächs­ten Mor­gen. Wir hat­ten sehr viel Spaß. Es war die per­fek­te Mischung aus Sport, Spaß, Aben­teu­er und Insel­er­kun­dung, die man in einem sol­chen Zeit­raum haben kann. Auf dem Bike nimmt man das Land und die Men­schen ganz anders war. Es ist, als wäre man deut­lich näher an allem dran. Schwer zu beschrei­ben, man muss es selbst erle­ben.

All in all haben wir auf die­ser Tour etwa 800km abge­ra­delt und dabei ca. 18.000 Höhen­me­ter gesam­melt. Not bad!

In die­sem Sin­ne: Auf bald!