- Start gegen 9:00 Uhr aus Port de Soller
- Ziel: Plaja de Palma
- Zwischenziel: Palma
- Strecke: ca. 50km
- Höhenmeter: 760
- Strecke auf Strava anschauen
Nach der gestrigen Tour könnte man denken, dass es nicht möglich ist, aus dem Bett zu kommen. Aber der kleine Hunger sorgt dafür, dass wir zeitnah aufbrechen, um in Soller unser erstes Frühstück im Refugi zu vervollständigen. Adios Port de Soller.

Das ist unser letzter Tag auf den Rädern. Die heutige Strecke ist die direkte Verbindung von Soller nach Palma de Mallorca. Heute können wir uns etwas Zeit lassen. Die Bikes müssen wir vor 17 Uhr abgeben. Das ist zu schaffen.

In Soller kaufen wir ein, frühstücken ein zweites Mal und trinken auf dem Marktplatz noch einen Kaffee. Letztendlich machen wir uns auf den Weg, welcher in der ersten Phase mit einer moderaten Steigung eingeleitet wird. Sofort macht sich der gestrige Tag bemerkbar. Nur widerwillig springen die Kraftwerke in den Beinen an und sie benötigen drei Mal so lange, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Langsam erklimmen wir den Berg, aber das Tempo ist heute völlig egal. Wir genießen die Landschaft und erfreuen uns an den Rennradfahrerhorden, die uns entgegenkommen.

Nach unzähligen Kurven erreichen wir den heutigen Höhepunkt und ab da geht es nur noch bergab und nur geradeaus. Völlig umspannend, jedoch genau richtig. Auf der Ma-11 halten wir ein gutes Tempo und passieren Palma relativ zeitnah. Aufgrund dessen haben wir genügend Zeitreserven, um noch einige Stunden am Strand zu verbringen, bevor wir endgültig nach Plaja de Palma fahren, die Bikes abgeben und mit dem Bus zurück nach Palma de Mallorca gefahren werden, wo wir unser bereits bekanntes Hostal beziehen und anschließend das kleine aber feine Restaurant aufsuchen, in dem wir uns zum krönenenden Abschluss die Bäuche vollschlagen.
Die Tour ist vorbei. Der Rückflug am nächsten Morgen. Wir hatten sehr viel Spaß. Es war die perfekte Mischung aus Sport, Spaß, Abenteuer und Inselerkundung, die man in einem solchen Zeitraum haben kann. Auf dem Bike nimmt man das Land und die Menschen ganz anders war. Es ist, als wäre man deutlich näher an allem dran. Schwer zu beschreiben, man muss es selbst erleben.
All in all haben wir auf dieser Tour etwa 800km abgeradelt und dabei ca. 18.000 Höhenmeter gesammelt. Not bad!
In diesem Sinne: Auf bald!