Tag 4 – Mallorca mit dem Rennrad 2015

  • Start gegen 8:30 Uhr aus Alcu­dia
  • Ziel: Refu­gi Pont Roma, Pol­len­ca
  • Zwi­schen­ziel: Mal Pas, Cap Formen­tor, Port de Pol­len­ca
  • Stre­cke: ca. 75km (Auf Stra­va anse­hen)
  • Höhen­me­ter: 2.500

Heu­te steht der Abschnitt auf dem Plan, auf den wir uns schon beson­ders freu­en: Wir fah­ren wie bereits 2013 zum nörd­lichs­ten Punkt Mal­lor­cas, Cap Formen­tor. Die bis­he­ri­gen Abschnit­te waren qua­si das Warm­fah­ren für das, was jetzt kommt. Der Kör­per hat­te nun genug Zeit, um sich auf das Gewicht des Gepäcks, das Renn­rad sowie die Mee­res­luft ein­zu­stel­len und darf nun end­lich rich­tig Höhen­me­ter sam­meln. Das wird ein Spaß!

7 Uhr morgens, Alcudia.

Son­nen­auf­gang Alcu­dia

Aber erst ein­mal: Wach wer­den! Wir genie­ßen die ers­ten Son­nen­strah­len, die durch das Hotel­fens­ter ein­fal­len und es juckt uns bereits ganz kräf­tig. Wir wol­len Gas geben 🙂

Also, schnell früh­stü­cken und Kaf­fee trin­ken. Das tut rich­tig gut! Die Son­ne brennt bereits ordent­lich auf der Haut und moti­viert uns vor dem eigent­li­chen Tages­ziel einen Kurz­tripp über Mal Pas an der Küs­te ent­lang in Rich­tung mili­tä­ri­sches Sperr­ge­biet zu machen. Vor zwei Jah­ren haben wir die­sen Abste­cher Abends gemacht, dies­mal machen wir ihn mor­gens. Die Sicht ist per­fekt und wir wär­men uns auf den ers­ten Kilo­me­tern erst­mal mit mode­ra­ter Geschwin­dig­keit auf.

Und da mel­det sich Wil­lis Knie. Den Vor­tag hat es wohl nicht ganz unbe­scha­det über­stan­den. Doch der Schmerz ist erträg­lich und kommt gegen die Moti­va­ti­on nicht an. Von Alcu­dia bis zum abge­sperr­ten Tun­nel und zurück sind es etwa 15 Kilo­me­ter.

Wir durch­que­ren Alcu­dia und fah­ren an der Küs­te ent­lang nach Port de Pol­len­ca. Das Wet­ter wird immer bes­ser. Die 7 Kilo­me­ter fah­ren wir mit einem 33er Schnitt, flie­gen am Hafen vor­bei und ori­en­tie­ren uns zum ers­ten gro­ßen Auf­stieg auf dem Weg zum Cap  Formen­tor.

Oben ange­kom­men trop­fen bereits die ers­ten Trop­fen Schweiss vom Kopf, doch wir wol­len wei­ter hoch, zum Aus­sichts­turm Tala­ia d’Al­ber­cu­tx. Hier muss noch die obli­ga­to­ri­sche Human-Flag gehisst wer­den. Und der Aus­blick ist ein­fach unver­gleich­lich!

Ein win­di­ger Mitt­schnitt nach der Tur­m­er­obe­rung:

Mit­tags­zeit! Am Turm stär­ken wir uns und erleich­tern damit unse­re Ruck­sä­cke für den nächs­ten Abschnitt.

Infos zu die­sem Gebiet:

Der Weg zum Cap Formentor

Nach der Pau­se geht es erst ein­mal eine Wei­le berg­ab… Und schon bald wie­der berg­auf. Die Aus­sicht ist wie­der ein­mal atem­be­rau­bend. Cala Pi lädt zu einem spon­ta­nen Posing ein 😉 — Etwas spä­ter zeigt uns eine Berg­zie­ge den Weg zum Leucht­turm.

Cap de Formen­tor — Prime­time! Ein Groß­teil der Tou­ris­ten reist mit Leih-PKW an. Das führt zu unschö­nen Staus und Frust. Nur nicht bei uns. Wir schlän­geln uns durch die war­te­ten­den Autos und genie­ßen die Aus­sicht. Sogar ein Fleck­chen fin­det sich, wo wir unge­stört unser Pro­vi­ant auf­brau­chen und eini­ge Minu­ten rela­xen kön­nen. Auch in die­sem Fall war der Weg das Ziel 😉

Der Rück­weg Rich­tung Port de Pol­len­ca gestal­tet sich für Wil­li wie­der etwas schwie­ri­ger — Das Knie! Doch er kämpft sich durch und ent­geht sogar einer Bei­na­he­kol­li­si­on mit einem unauf­merk­sa­men Auto­fah­rer — Glück gehabt!

Trotz Knieschmerz oben. Der Rest ist easy!
Trotz Knie­schmerz oben. Der Rest ist easy!

Ohne Pau­se geht’s für uns in die Abfahrt, bei der wir uns ent­span­nen und die Aus­sicht genie­ßen kön­nen. Da wir unse­re Vor­rä­te bei­na­he kom­plett auf­ge­braucht haben, steu­ern wir den Super­markt Eroski in Port de Polen­ca an.

Eroski Tracking
Die Rou­te durch den Super­markt 🙂

Die Hälf­te des Ein­kaufs ver­til­gen wir direkt vor der Tür des Super­marks, um unse­ren Kall­ori­en­haus­halt wie­der auf ein nor­ma­les Level zu brin­gen. Und wei­ter geht es nach Pol­len­ca Stadt, wo wir uns für zwei Tage in dem Refu­gi Pont Roma ein­quar­tie­ren.

Pollenca ciudad
Pol­len­ca ciu­dad

Nach dem Essen lau­fen wir noch kurz durch die Stadt, um die Müdig­keit aus den Bei­nen zu schüt­teln — Doch zieht es uns in Rich­tung Ruhe­platz (Bett). In vol­ler Vor­freu­de auf den nächs­ten Tag schla­fen wir sofort ein…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.